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Bahnwissen

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Adler

Am 7. Dezember 1835, also vor über 180 Jahren, fuhr das erste Mal eine Eisenbahn in Deutschland.

Die Lokomotive hieß Adler und fuhr bis zu 35 Kilometer pro Stunde – aus heutiger Sicht nicht besonders schnell.

Für die Menschen war das aber etwas ganz Besonderes. Einen Nachbau kannst du dir im DB Museum anschauen. Und basteln kannst du ihn dir auch!

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Waltraud Weber

Alternativer Fahrweg

Ein Alternativer Fahrweg beschreibt ein durchgehendes zweites Gleis, parallel zu einem anderen Gleis. Auf dieses Gleis kann ein Zug bei Störungen oder Bauarbeiten ausweichen.

Andreaskreuz

Ein Andreaskreuz hast du sicher schon mal gesehen. Und zwar am Bahnübergang. Es sieht aus wie ein großgeschriebenes rot-weißes X. Das Andreaskreuz bedeutet, dass Züge am Bahnübergang immer Vorrang haben. Egal ob Fußgänger, Fahrradfahrer oder Autos – alle müssen warten, bis der Zug vorbeigefahren ist. Denn: Züge brauchen viel länger bis sie zum Stehen kommen als zum Beispiel ein Pkw.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

 

Mehr über das Andreaskreuz und andere Warnsignale der Bahn erfährst du hier.

 

Anschlussgleis / Gleisanschluss

Um Waren oder Güter klimafreundlich zu transportieren, nutzen Firmen den Güterverkehr. Viele Firmen nutzen dazu einen sogenannten Gleisanschluss. Dort werden die Wagen, mit den Gütern darauf, gesammelt. Anschließend werden sie zu einem Zugbildungsbahnhof gebracht. Dort werden sie zu Zügen zusammengestellt. Manche Einzelwagen werden zu anderen Zugbildungsbahnhöfen gebracht oder der Transport geht direkt an die Zielregion.

Arbeitszug / Arbeitswagen

Arbeitszüge sind Züge, die weder Menschen noch Handelsgüter transportieren. Sie haben Materialien geladen, die für den Gleisbau oder Umbauten der Bahnanlagen gebraucht werden.

Aufstellgleis / Abstellgleis

Ein Abstellgleis ist ein Gleis, auf dem Züge geparkt werden, die nicht mehr benötigt werden. Sie sind dann dort für ein paar Stunden oder auch mehrere Tage oder sogar dauerhaft abgestellt. Oft werden die Züge zwischen den Fahrten auf diesen Gleisen gereinigt. Steht ein Fahrzeug dann gereinigt wieder bereit zur Weiterfahrt, wird das als Aufstellgleis bezeichnet.

Ausfahrsignal

Mit diesem Lichtzeichen geben die Fahrdienstleitenden die Zustimmung zur Abfahrt eines Zuges. Kein Zug darf sich in Bewegung setzen, ohne auf dieses Zeichen zu warten.

Automatische Fahrgastzählanlage

Damit wird gezählt wie viele Menschen zu welchen Zeiten und auf welchen Streckenabschnitten unterwegs sind. Das sind wichtige Daten für die Deutsche Bahn, da sie so zum Beispiel weiß, wie viele Wagen für eine bestimmte Strecke zu einer bestimmten Zeit gebraucht werden, weil hier besonders viele Menschen unterwegs sind. „Automatisch“ bedeutet, dass es mit speziellen Maschinen und nicht durch Menschen gezählt wird.

Automatische Lastabbremsung

Hat ein Zug Waren geladen, dann verändert sich sein Gewicht. Besonders natürlich, wenn er schwere Güter geladen hat. Das zusätzliche Gewicht hat Auswirkungen auf den Bremsweg. Da ein Zug manchmal schwer und manchmal gar nicht beladen unterwegs ist, ist es sinnvoll, dass die Bremsen bei beiden Zuständen gut funktionieren. Dafür muss der Bremsklotzdruck geändert werden. Eine Automatische Lastabbremsung macht das ganz automatisch.

Autonomes Fahren

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben / Grafik: Titus Ackermann

 

Autonomes Fahren bedeutet, dass ein Fahrzeug ganz allein von Haltestelle zu Haltestelle fährt, ohne Fahrer. Er ist sozusagen ein mobiler Roboter. Eigentlich gibt es solche Fahrzeuge im freien Straßenverkehr noch nicht. Mit einer Ausnahme: In dem kleinen Ort Bad Birnbach fährt ein autonomer Bus der Deutschen Bahn herum. Dort wird das autonome Fahren getestet. Wenn alles gut läuft, werden bald weitere dieser Zukunftsfahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs sein. 

Hier erfährst du mehr über den Test-Bus in Bad Birnbach. 

 

Autoreisezug

Diese Züge sind spezielle Reisezüge, denn sie transportieren nicht nur die Reisenden selbst, sondern haben auch noch Platz für ihre Fahrzeuge, wie Autos oder Motorräder.

Außenbahnsteig

Ein Außenbahnsteig ist ein Bahnsteig, an dem nur an einer Seite ein Gleis verläuft. Er ist also nicht von Gleisen eingeschlossen, sondern befindet sich meistens ganz außen an einem Bahnhof.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe