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Betonschwellen Bild: DB AG / Volker Emersleben (DB 193052)

Frag Oli: Warum sind einige Schwellen aus Holz und einige aus Beton?

Diese Frage hat Benjamin, 5 Jahre alt, gestellt. Habt ihr auch schon beobachtet, dass die Schwellen bei der Bahn manchmal aus Holz, manchmal aus Stahl oder aus Beton gebaut sind? Und habt ihr euch auch gefragt, warum nicht alle Schwellen einheitlich sind?

Aber von vorn: Weißt du überhaupt, was Schwellen sind? Du siehst sie auf dem Bild oben. Sie liegen im Gleisbett, also zwischen den ganzen Schottersteinchen und auf ihnen werden die Schienen befestigt. Sie sorgen unter anderem dafür, dass die Schienen nicht auseinander rutschen können.

Als es mit der Eisenbahn vor mehr als hundert Jahren losging, waren die Schienen zunächst auf Holzschwellen befestigt. Mit der Zeit setzte die Bahn für die Schwellen aber auch andere Materialien ein, zum Beispiel Metall oder Beton. Auf den "Rennstrecken" zum Beispiel, auf denen jeden Tag tausende Züge fahren, sind heute nur noch Betonschwellen eingebaut. Denn sie sind sehr fest und halten bis zu hundert Jahren.

Holzschwellen sind dort zu finden, wo die Experten feststellen, dass sie noch in Ordnung sind. 

Arbeit an den Gleisen Bild: DB AG / Christian Bedeschinski (DB16390)

Die Bahn setzt jedes Jahr ungefähr 2 Millionen Schwellen. Das sind ganz schön viele. Wenn die ausgetauschten Schwellen noch in Ordnung sind, werden sie aufgearbeitet und noch einmal verwendet. So konnten schon 200.000 Schwellen ein zweites Leben gegeben werden.

Wenn das nicht möglich ist, werden die Schienen recycelt, damit man Baustoffe darin noch anders nutzen kann.

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