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Bahnwissen

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S-Bahn

In vielen Großstädten gibt es S-Bahnen. Sie fahren in kurzen Abständen, so dass du schnell zur Schule, zu deinen Freunden oder ins Kino kommst. Eine S-Bahn ist also eine sogenannte Stadtschnell-Bahn.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Kai-Michael Neuhold

Schallschutzwand

An manchen Bahnstrecken siehst du hohe Wände entlang der Schienen. Das sind Schallschutzwände. Sie sorgen dafür, dass es in der Nähe der Bahnstrecke nicht zu laut ist.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

 

Meistens sind die Schallschutzwände aus Materialien wie Aluminium, Holz und Beton. Neu sind Schallschutzwände aus mit Steinen gefüllten Drahtkörben.

Schienenersatzverkehr

Der Schienenersatzverkehr (oder kurz: SEV) kommt zum Einsatz, wenn auf einem Schienenabschnitt keine Züge fahren können. Das kann ganz verschiedene Gründe haben, z.B. Bauarbeiten oder Stromausfälle. Wenn also die Schiene nicht benutzbar ist, fahren stattdessen Busse oder Taxis, damit die Reisenden trotzdem an ihr Ziel kommen.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Andreas Varnhorn

Schienennetz

Alle Verkehrswege, die auf der Schiene befahren werden können, sind zusammen das Schienennetz. Alle Zugschienen in Deutschland sind zusammengenommen fast 33.500 Kilometer lang. Das ist fast so viel, als würde man einmal um die ganze Welt fahren!

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

 

Alle Zugverbindungen sind auf dem Netzplan dargestellt, den du vielleicht schon mal an einem Bahnhof gesehen hast. 

 

Hier zeigt dir Oli die Netzleitzentrale, die das ganze Schienennetz im Blick hat.

Schneeschleuder

Sie kann 16.000 Tonnen Schnee pro Stunde wegräumen. Das entspricht dem Gewicht von 2.600 Elefanten! Deshalb wird der 80-Tonnen-Koloss immer dann geholt, wenn's richtig doll geschneit hat.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Gerhard Thiel

 

Wie sich die Bahn sonst für den Winter fit macht, erfährst du hier.

Schnellfahrstrecke

Damit man innerhalb von kürzester Zeit von einer großen Stadt in die nächste kommt, hat die Bahn mehrere Schnellfahrstrecken in Deutschland gebaut. Hierzu zählt zum Beispiel die Verbindung von Köln nach Frankfurt. Die Züge können hier besonders schnell fahren – bis zu 300 Kilometer pro Stunde.

 

Seit 2017 gibt es auch zwischen Berlin und München eine neue Schnellfahrstrecke. So kommt man innerhalb von vier Stunden von A nach B – das sind rund zwei Stunden weniger als vorher!

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Claus Weber

 

Alles über die neue Strecke erfährst du hier.

Sicherheitsfahrschaltung

Die Sicherheitsfahrschaltung, meist ein kleines Pedal am Boden, ist ein wichtiger Teil des Führerstands. Dieses Pedal muss der Lokführer oder die Lokführerin dauernd gedrückt halten und in kurzen Abständen kurz loslassen. So ist klar, dass der Lokführer oder die Lokführerin hellwach ist. Tut er oder sie das nicht, wird der Zug automatisch angehalten.

 

Bildnachweis: Shutterstock

Signal

Genau wie Autofahrer müssen sich auch Lokführer an bestimmte Regeln halten. Hierfür gibt es entlang der Schienen zahlreiche Signale, die dem Lokführer zum Beispiel anzeigen, wie schnell er auf einem bestimmten Abschnitt fahren darf oder wann er anhalten muss. Die Lokführer müssen alle diese Signale lernen, damit sie wissen was zu tun ist, wenn sie ein bestimmtes Signal sehen. 

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Spurweite

Weltweit gibt es viele verschiedene Spurweiten. Um zu verhindern, dass zu schmale oder zu breite Züge auf den Schienen unterwegs sind, wurde europaweit eine einheitliche Spurweite von 1435 mm eingeführt. Das ist der Abstand zwischen den Schienenkanten.

 

Der Ursprung dieser krummen Zahl ist nicht bekannt. Vermutlich stammt das Maß aus England, wo für den Kohleabbau auch Pferdewägen genutzt wurden. Die 1435 mm entsprechen nämlich in etwa der Breite zweier Pferdepopos. 

Stellwerk

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

 

Im Stellwerk sitzen die Fahrdienstleiter. Sie steuern und überwachen den Zugverkehr. Es gibt verschiedene Arten von Stellwerken, zum Beispiel mechanische Stellwerke oder elektronische Stellwerke. Meistens sind die Stellwerke direkt in der Nähe der Bahnhöfe. An der Fassade der Gebäude befinden sich weiße Buchstaben. Insgesamt gibt es rund 3.000 Stellwerke in ganz Deutschland. Bestimmt entdeckst du auf deiner nächsten Bahnfahrt auch eines davon.