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Bahnwissen

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Fahrdienstleiter/Fahrdienstleiterin

Fahrdienstleiter und Fahrdienstleiterinnen sind so etwas wie die ‚Fluglotsen’ der Schiene. Sie sorgen dafür, dass alle Züge richtig und sicher fahren, sich nicht in die Quere kommen und dass Weichen und Signale richtig gestellt sind. Fahrdienstleister ist einer von 500 verschiedenen Berufen bei der Bahn.

 

Hier zeigt Oli dir noch mehr.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

Fahrgastaufkommen

Es gibt Zeiten, zu denen ganz viele Menschen die Bahn benutzen. Zum Beispiel zwischen sechs und acht Uhr morgens, wenn sie zur Schule oder zur Arbeit müssen. Mittags oder spät abends sind nicht mehr so viele Menschen mit der Bahn unterwegs. Morgens herrscht also ein hohes Fahrgastaufkommen, mittags und nachts ein geringeres. Die Bahn misst das und entscheidet danach mit den Städten, wie oft ihre Züge zu welchen Zeiten fahren.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

Fahrkarte

Jeder der mit einem Zug fahren will, braucht eine Fahrkarte. Diese kann man ganz einfach am Fahrkartenautomat kaufen, aber auch bei einem Mitarbeiter im Reisezentrum. Man kann das Ticket auch zuhause im Internet am Computer kaufen und es ausdrucken und mitnehmen. Oder man lädt auf sein Smartphone ein eTicket.

 

Wenn man mit einem Fernverkehrszug fährt, braucht man eine andere Fahrkarte als im Nahverkehr. Für die kleinen Fahrgäste gibt es in den Fernverkehrszügen sogar extra Kinderfahrkarten zum Ausdrucken und Ausmalen.

Fahrkartenautomat

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

 

Damit du dir überall eine Fahrkarte kaufen kannst, befindet sich an jedem Bahnhof ein Fahrkartenautomat. An den großen Bahnhöfen sind meistens ganz viele davon. Sie sind rot und haben einen großen Bildschirm. Über diesen kann man die verschiedenen Fahrkarten anwählen und kaufen. Bezahlen kann man an den Automaten mit Bargeld oder Karte. 

 

Und, hast du dich schon mal gefragt, warum der Schlitz für die Münzen so weit oben ist? Hier erfährst du warum.

Fahrleistung

Die Fahrleistung beschreibt, wie viele Kilometer ein Fahrzeug schon gefahren ist. Denn: Ähnlich wie ein Auto, muss auch ein Zug nach einer bestimmten Fahrleistung gewartet werden. Das bedeutet, er fährt ins Werk und dort kontrollieren die Techniker, ob alles noch gut funktioniert. 

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe

 

Was in einem ICE-Werk zum Beispiel alles passiert, zeigt dir Oli in diesem Video.

Fahrplan

Bestimmt hast du an den Bahnhöfen schon mal die großen gelben und weißen Pläne in den Schaukästen gesehen. Auf diesen so genannten Fahrplänen kannst du sehen, wann dein Zug abfährt, an welchen Bahnsteig du gehen musst und welche Zwischenhalte der Zug auf dem Weg zu deinem Reiseziel macht. Der Fahrplan legt also eine gewisse Ordnung fest. Diese ist sehr wichtig, damit der Zugverkehr reibungslos funktionieren kann. Jedes Jahr gibt es im Dezember den so genannten Fahrplanwechsel.

 

Hier zeigt dir Oli, wie ein Fahrplan entsteht.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Martin Busbach

Fahrplanwechsel

Jedes Jahr, am zweiten Sonntag im Dezember, gibt es den so genannten Fahrplanwechsel. Züge fahren dann zum Beispiel zu anderen Zeiten oder von anderen Gleisen. Manchmal gibt es auch komplett neue Verbindungen. Mit dem Fahrplanwechsel soll auf die Bedürfnisse der Fahrgäste eingegangen werden: Besonders häufig genutzte Linien sollen zum Beispiel auch häufiger fahren, damit die Züge nicht zu voll sind und die Menschen bequem zur Arbeit oder Schule kommen.

 

Hier zeigt dir Oli, wie ein Fahrplan entsteht.

Fernverkehr

Im Gegensatz zum Nahverkehr geht es beim Fernverkehr um weitere Strecken. Im Fernverkehr fahren die schnellen Züge, zum Beispiel ICE, IC und EC. Diese Züge fahren vor allem die großen Bahnhöfe in Deutschland und Europa an.  

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

 

Hier kannst du dir alle ICE-Züge anschauen.

Flüsterbremse

Was machst du, wenn du ganz leise sein willst? Flüstern! Genau das machen die sogenannten Flüsterbremsen der Güterwagen der Deutschen Bahn auch. Sie sind leise, damit alle, die nah an den Gleisen und Bahnhöfen wohnen, nicht immer wieder durch lautes Bremsenquietschen gestört werden.

 

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang

 

Sie sind aus einem Gemisch aus verschiedenen Materialien. Deshalb sind sie nachgiebiger und beweglicher als die Bremsen aus Metall. Je glatter die Oberflächen sind, desto leiser sind die Rollgeräusche. Die Bremsen aus Metall rauen die Räder mit der Zeit auf, während die Flüsterbremsen dafür sorgen, dass die Räder glatt oder zumindest glatter bleiben. Das Tolle daran ist, dass Flüsterbremsen den Zug nicht nur beim Bremsen, sondern auch beim Fahren leiser machen. Bis Ende 2020 sollen in Deutschland nur noch leise Wagen von DB Cargo eingesetzt werden.  

 

Mehr erfährst du hier.

Fundbüro

Bestimmt hast du auch schon mal etwas verloren und dich danach ganz fürchterlich geärgert. Wenn du im Zug oder am Bahnhof dein Lieblingskuscheltier verlierst, dann können sich deine Eltern an den Fundservice wenden. An vielen Bahnhöfen gibt es Fundbüros, in denen die Fundstücke aufbewahrt werden. Wenn diese dann nicht abgeholt werden, wandern sie in die große Fundsachenzentrale in Wuppertal. Dort lagern tausende Fundstücke, von Handys, über Portemonnaies bis hin zu Musikinstrumenten, in großen Regalen und warten auf ihre Besitzer.

Führerstand

Bildnachweis: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

 

Der Führerstand ist der Teil des Zuges, in dem der Lokführer oder die Lokführerin sitzt und den Zug steuert. Dort sind alle Schalter, Hebel und Knöpfe so angebracht, dass sie bequem und gut zu erreichen sind. Ein wichtiger Teil des Führerstands ist ein kleines Pedal am Boden. Dieses Pedal muss der Lokführer oder die Lokführerin dauernd gedrückt halten und alle 30 Sekunden kurz loslassen. So ist klar, dass der Lokführer hellwach ist. Tut er das nicht, wird der Zug automatisch angehalten. 

 

Hier schaut Oli sich den Führerstand eines ICE genau an.