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Diese riesige Maschine recycelt den Schotter im Gleisbett, der sich mit der Zeit abgenutzt hat.  © DB AG/Christian Bedeschinski

Riesenmaschine recycelt Schotter

Sicher wird bei dir zu Hause auch fleißig recycelt. Flaschen und Plastik beispielsweise kann man prima weiterverarbeiten. Zum Wegwerfen sind sie viel zu schade. Das gilt auch für den Schotter im Gleisbett.

Mit der Zeit nutzt sich der Schotter, der vor allem aus Basalt und Granit besteht nämlich ab. Die schweren Züge zerreiben ihn, seine Kanten werden rund. Dann greift er nicht mehr richtig ineinander und das Gleisbett wird nicht mehr ausreichend stabilisiert.

So funktioniert das Schotterreinigen

Gereinigt wird der Schotter meistens direkt vor Ort mit einer riesigen gelben Bettreinigungsmaschine. Die schiebt sich im Schneckentempo vorwärts. Mit großem Getöse und Geruckel hebt sie die Gleise hoch und sammelt mit zwei Förderbändern den Schotter darunter auf.

In ihrem „Bauch" siebt sie zu kleine und zu große Steine aus, ebenso Rückstände von den Zügen wie Diesel oder Schmierstoffe. Nur wenige Meter dahinter landet der gereinigte Schotter über ein Förderband wieder im Gleis. Eine Stopfmaschine bringt ihn wieder in die richtige Form - und fertig!

Schotter reinigen lohnt sich

Fast die Hälfte des Schotters wird so aufbereitet. Was fehlt, ergänzt die Bettreinigungsmaschine. Vier Millionen Tonnen Schotter werden so jedes Jahr erneuert! Das lohnt sich, schließlich spart man sich so den weiten Transport aus einem Steinbruch. Auch der Schotter, der nicht wieder im Gleisbett landet, wird weiter genutzt, etwa im Straßenbau.

Foto © DB AG/Christian Bedeschinski

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